Leyli – Charakterbeschreibung

„So, ich suche also Verstärkung für meine Crew, hört man das, hmm?“, fragte Merton Farriman, „und wie kommst du darauf, dass ich gerade ein Wiesel wie dich als Co-Pilot einstellen sollte?“ Es war eigentölich eher eine Feststellung als eine Frage, das war ihr klar. Merton sprach weiter: „Ich suche jemanden dem ich mein Schiff auch anvertrauen kann. Also: Erzähl mir von dir!“

Ein bisschen verärgert über die oft für Selonianer verwendete Bezeichnung „Wiesel“ antwortete Leyli: „Es ist im Grunde egal was ich ihnen sage. Ich ziehe es vor Taten sprechen zu lassen. Oder würden sie eine Co-Pilotin einstellen, die bisher nur Systemfrachter geflogen ist?“ Sie schrie fast schon. „Ich kann alles fliegen und habe ein Gespür für Raumschiffe. Ich will weg von Corellia. Hinaus die Galaxie sehen. Geben Sie mir die Chance mich zu beweisen!“

Farriman lachte laut auf, woraufhin einige andere Gäste ihm missbilligende Blicke zuwarfen. „Gut Reden kannst du, Systemjockey. Aber dir, einer mir Unbekannten, mein Schiff anvertrauen und schauen was passiert? Der war gut!“

Charaktername

Leyli, gespielt von Darkblade

Allgemeine Informationen

Spezies: Selonianer
Geschlecht: Weiblich
Alter: 27 Jahre
Größe: 1,91m
Beruf: Schmuggler
Aktuelle Spezialisierungen: Pilot, Spieler, Rigger

Körperliche Charakteristika

Wie alle weiblichen Selonianer ist Leyli drahtig und schlank gebaut. Im Vergleich zu ihren Artgenossen ist sie aber im Verhältnis klein. Ihr Äußeres ziert ein hellbraunes Fell mit schwarzen Partien am Kopf und den Armen. Der Bauch- und Brustbereich ist heller als der Rest des Fells. Ihre Augen sind tiefgrün und strahlen Entschlossenheit aus.

Während eines Auftrags verlor Leyli ihre rechte Kralle. Ihr Mentor und die ehemalige Crew der Sterneneis gaben eine beachtliche Summe für eine hochwertige und mit selonianischen Schriftzeichen verzierte Prothese aus. „Glück wiederfährt dir nicht. Glück findet der, der danach sucht“, ein altes menschliches Sprichwort. Leyli verzichtete darauf synthetisches Fell auftragen zu lassen.

Stil, Auftreten und Beschreibung des Charakters

Selonianer können sich auf zwei oder auch vier Gliedmaßen fortbewegen. Dies bringt ihnen oft die wenig schmeichelhafte Bezeichnung „Wiesel“ ein. Leyli bevorzugt es aufrecht zu gehen, wobei sie stets darauf achtet ihre Gewandheit zu verbergen. In brenzligen Situationen scheut sie aber nicht davor zurück, sich flink auf allen vier Pfoten zu bewegen. Wie bei dem Rest ihres Volkes gleicht das Grinsen und Lachen eher einem Zähne fletschen, was sie oft grimmig dreinblickend aussehen lässt. Sie ist stets bemüht einen Konsens in der Gruppe zu finden, was oft nicht einfach ist.

Um den Hals hängt stets Mertons Glücksbringer. Der kleine, verzierte Halbkreis mit der Aufschrift „Für die Ewigkeit“, erinnert Leyli an ihren alten Mentor. Die andere Hälfte des Medaillons hat sie mit Merton begraben. Man kann sie immer wieder beobachten, wie sie das Medaillon in ihre Pfoten nimmt.

Leyli trägt eine bequeme Kombination, in der sie stets gut agieren kann. Ihre Unterarme hat sie mit Stoffbandagen umwickelt. Die Oberkörperbekleidung besteht aus einer leichten Stoff/Leder Kombination, Schienbein und Oberschenkel werden von verstärktem Salerodrex Leder bedeckt. Bauch und Hüfte sind wie bei den meisten Selonianer unbedeckt. Entsprechende Bekleidung würde die Bewegung zu sehr einschränken.

Für einen gewissen „Schutz“, vor den Elementen, hat sich Leyli einen maßgenschneiderten Schmuggler Trenchcoat anfertigen lassen. Der Mantel wurde konsequent an die besondere Physiologie angepasst. Dies schließt größere Schlitze hinten und an den Seiten am Mantelsaum ein, der leicht gekürzt wurde. Um mehr Bewegungsfreiheit zu haben, wurden zudem auch die Ärmel gekürzt. Das Innere des Mantels ist mit vielen kleinen Taschen und Schlaufen versehen, wovon einige sehr gut versteckt sind. Von außen nicht zu erahnen, ermöglicht dies kleine Gegenstände unentdeckt zu verstauen.

Einen Ausrüstungsgürtel hat sie auf raffinierte Weiße mit dem Mantelgürtel kombiniert. Die Anpassung schließt vier kleine Taschen, Magnethalterungen und mehre Halteriemen mit ein.

Eine stark modifizierte Raider Arms Model-1 „Nova Viper“ stellt Leyli’s Primärbewaffnung dar. Die Waffe steckt in einem maßgefertigten, mit selonianischen Schriftzeichen verzierten Holster. Diesen hat sie an der Seite ihres rechten Oberschenkels angebracht. Die Blasterpistole hat Leyli mit einem veränderten Griff aus Holz, der ihre Physiologie besser berücksichtigt, von R4 anpassen lassen. Zudem wurden mehrere interne Komponenten gegen Höherwertige getauscht.

Spielerdokumente

Charakterbogen (PDF)
Talentübersicht (PDF) und -beschreibung (PDF)
Hintergrundgeschichte: Ihre Vergangenheit (PDF)
Hintergrundgeschichte: Wie Leyli auf Tarum traf (PDF)

Was denkt der Charakter über die anderen Mitglieder?

Lixxoz: Er ist und bleibt immer noch ein Rätsel für mich. Eigentlich weiß ich immer noch wenig über die Beweggründe des Falleen und er scheint auch keine Anstalten zu machen jene zu lüften. Die Tatsache, dass auch er machtbegabt ist, war überraschend. Ich habe keine Ahnung von der sagenumwobenen Macht und doch scheint Lixxoz einen anderen Weg als Ringo zu beschreiten. Und doch sehe ich ihn ihm eine nützliche Informationsquelle und seine Gewandtheit mit den Worten haben uns schon oft geholfen. Trotzdem behalte ich ihn besser im Auge…

Ringo: Ein sehr wissbegieriger junger Mann. Ich war sehr überrascht, dass sich jemand mit dem Wissen über die mysteriöse Macht meiner Crew anschloss. Ein großer Vertrauensbeweis stellt für mich seine Offenbarung seiner Vergangenheit dar. Ob ich ihm vertraue? Keine Frage und doch plagt mich die Sorge, was er nach den jüngsten Ereignissen von mir hält. Was ich tat, bereue ich bis heute und ich sehe es in seinen Augen, dass er mich stets mustert.

R4-MM3R: Nützlicher, kleiner und mobiler Werkzeugkasten. Anfangs war ich skeptisch, das R4 ein imperialer Droide ist, doch mittlerweile schätzte ich ihn für seine Techniktalente. Der Droide kümmert sich mit Leidenschaft um das Schiff und die Ausrüstung der Crew. Sein Improvisationstalent in schwierigen Situationen, fasziniert mich immer wieder. Mir ist längst klar, dass diese Astromecheinheit ihren ganz eigenen Willen besitzt und definitiv Pläne hat…

Tarum: Ein loyaler und guter Freund. Ich bin froh, dass ich ihn auf Nooli getroffen habe. Seine ehrliche Art gefällt mir und da er sich als Co-Pilot verdammt gut macht, ist er auch einer der wenigen der Crew dem ich uneingeschränkt das Steuer meines Schiffes anvertrauen würde. Seit Kurzem verbringt er viel Zeit mit den beiden Jedi, oder wie sie sich beide schimpfen. Warum ist mir noch nicht ganz klar. Auch wenn ich ihn sehr schätze, muss ich mal ein ernstes Wörtchen mit ihm über sein Waffenarsenal in den Crewquartieren wechseln.

Vaze: Diese Twi’lek… eigentlich hätte ich sie erschießen sollen. Und doch machte ich bei ihr einen großen Fehler. Ich missachtete meine Prinzipien. Ich hätte sie am liebsten vom Schiff geworfen, vorallem wegen ihrem labilen Zustand. Und doch besitzt sie Informationen die mir helfen könnten. Doch das spielt mittlerweile eigentliche keine Rolle mehr. Mein schlechtes Gewissen plagt mich unentwegt und ich fange langsam an sie als Crewmitglied zu akzeptieren. Ob wir jemals Freunde werden? Keine Chance!