„Connernetz“ – eine Dr E. Wok Fallbetrachtung

BeitragshaederKevin (15) fragt: „Du, Doktor E. Wok, neulich beim X-Wing spielen hat so ein seltsamer Spieler eine noch viel seltsamere Sache gemacht… ist mir fast schon peinlich… aber er hat eine Mine verwendet! Eine Mine! Wer macht denn so was in Zeiten von Imperialen Assen, Torpedo-pupsenden JumpMastern und regenerierenden Rebellen? Aber weisst du was, Doktor E. Wok? Damit hat er mich ganz schön überrascht, denn auf ein Mal hatte mein Schiff keine Aktion. Und es war ionisiert. Und Schaden hat es auch noch genommen! Ich wollte erst FFG anschreiben und mich beschweren, ob die irre sind, so etwas ins Spiel einzubauen, aber dann wollte ich doch erst mal fragen, ob du mir das Connernetz erklären kannst…“

Quelle: Fantasy Flight Games

Quelle: Fantasy Flight Games

„Hallo Kevin, mein Freund, natürlich kann ich dir bei deiner Frage zur Seite stehen, denn dazu bin ich ja da.

Das Connernetz ist eine taktische Gefechtswaffe die von Conner Ship Systems entwickelt wurde und sich nach dem Absetzen zu einem geladenen, netzartigen Material entfaltete. Schiffe, die auf dieses Netz trafen, hatten mit Kurzschlüssen ihrer Kontrollsysteme zu kämpfen, wodurch sie danach oft tot im All lagen.

Das Connernetz ist eine Mine, die vor allem zur Kontrolle des Gegners eingesetzt wird, ob nun aktiv (indem sie direkt unter die Flugbasis des gegnerischen Schiffes gelegt wird) oder passiv (wobei sie wichtige Flugschneisen des Gegners blockiert). Dies wird vor allem durch die ungewöhnliche und große Form dieser Mine erleichtert. Wichtig ist, dass diese Mine als Aktion gelegt wird. Nicht vergessen!

Ein Schiff (freundlich oder feindlich), welches bei der Bewegung das Connernetz berührt (mit der Basis am Endpunkt und mit der Manöverschablone bei der Bewegung), löst den Effekt der Waffe aus, wodurch deren Marker dann vom Spielfeld entfernt wird.

Ein getroffenes Schiff erleidet sofort einen nicht-negierbaren Schadenspunkt, zwei Ionenmarker und überspringt in dieser Runde seinen Aktions-Schritt.

Dadurch kann das Connernetz sehr effektiv dazu verwendet werden, wendige Gegner auszubremsen, aber auch große Schiffe werden von der Waffe in Mitleidenschaft gezogen, da sie direkt zwei Ionenmarker erhalten. Vom Connernetz getroffene Schiffe sind in der darauffolgenden Runde also besser vorausberechenbar, was eine der herausragendsten Eigenschaften dieser Mine ist.

Drei Dinge auf einmal? Das geht nun wirklich nicht. Geht nicht? Doch! Mit dem Connernetz!“

Ein TIE-Vergelter wirft sein Connernetz aus, um einen A-Wing der Rebellenallianz einzufangen.

Ein TIE-Vergelter wirft sein Connernetz aus, um einen A-Wing der Rebellenallianz einzufangen.


Interessant zu wissen ist auch, wie das Connernetz in der offiziellen FAQ von Fantasy Flight Games (deutsche Version vom Heidelberger Spieleverlag) erklärt wird:

„Falls ein Connernetz so gelegt wird, dass es eine Schiffsbasis überschneidet,
sofort detoniert und das Schiff in dieser Phase noch nicht aktiviert wurde,
führt das Schiff das Manöver auf seinem Manöverrad normal aus und
überspringt den Schritt „Aktion durchführen“. Falls ein Connernetz so gelegt
wird, dass es eine Schiffsbasis überschneidet, sofort detoniert und das Schiff
in dieser Phase bereits aktiviert wurde, erleidet das Schiff den Effekt und ist in
der nächsten Runde ionisiert und überspringt den Schritt „Aktion durchführen“
nicht. Falls ein Schiff ionisiert ist, sein [1geradeaus]-Manöver ausführt und dabei ein
Connernetz überschneidet, werden alle Ionisierungsmarker am Ende des
Manövers abgelegt (inklusive der Marker, die es durch Connernetz erhalten
hat).“


Interessante Piloten für das Connernetz wären zum Beispiel:

Pilot der Beschützer-Staffel (K-Wing, PS2) – Ersatzmunition, Verbesserter SLAM, Connernetz, Sabine Wren – 33 Punkte

„Todesregen“ (Tie-Vergelter, PS6) – Ersatzmunition, 2* Connernetz, Verbessertes Radar, Experimentelles Interface – 40 Punkte

„Emon Azzameen“ (Firespray-31, PS6) – Ersatzmunition, Sklave I, Connernetz, Bombenschütze, Experimentelles Interface – 46 Punkte

Ein Gedanke zu „„Connernetz“ – eine Dr E. Wok Fallbetrachtung

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